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Meine Zukunft

Bevor wir in die Zukunft blicken, werfen wir einen Blick zurück: Woher komme ich und wohin gehe ich?

Wenn ich mich zurückerinnere, war ich immer gerne draussen, und das liebe ich auch heute noch: draussen in Bewegung zu sein. Ich war schon immer fasziniert von Menschen, die sich bewegen, egal wie. Am Anfang war ich auch im Sandkasten, im Wald oder auf der Wiese, habe Fussball gespielt. Und ich kann heute wirklich sagen, ich war nicht immer der Begabteste in dem, was ich gemacht habe. Aber ich habe es immer aus Spass und Freude gemacht. Sei es damals im Turnverein oder beim Unihockey. Dazu erzähle ich euch gerne zwei Geschichten, an die ich mich gut erinnere. Oh, sorry, Ihr kennt mich, es werden drei, die von meinem ersten Fussballtraining ist auch erzählenswert.

Also der Reihe nach, die älteste Geschichte zuerst, dann die jüngste, wie im Geschichtsunterricht in der Schule, wobei ich mich an all die Stunden Frontalunterricht nicht mehr so recht erinnern kann.


Fussball


Ich werde mich immer an den Tag meines ersten Fussballtrainings im Trikot des FC St. Gallen von Marco Zellweger in Brühl erinnern. Vom Training selber weiss ich nichts mehr, nur noch, was neben dem Platz passiert ist. Jetzt kannst du dir auch vorstellen, wie ich „Tschutten“ kann. Sicher nicht so gut wie Zelli, sonst würde mein Trikot am Ende meiner Karriere im Fussballstadion unter dem Dach hängen. Das bringt mich auf eine Idee: Warum haben wir im Triathlon nicht eine "Wall of Fame" auf Hawaii oder in Nizza oder sonst wo auf der Welt? Das wäre doch was und die wäre auch lang und hätte eine grosse Auswahl vom Zweiteiler bis zum modernsten Aeroanzug. (By the way: das sind 40 Watt Ersparnis auf einer Geraden von 200 Meter)


TSV Mörschwil


Die zweite vom Turnverein: Wir mussten einen Kilometer so schnell wie möglich laufen, ich weiss genau, dass ich nicht der Schnellste war, aber ich liebte es, schnell zu laufen und meine Grenzen kennen zu lernen. Frag mich nicht nach einer Zeit, die ich nicht mehr weiss, sondern frag mich, wie viel Spass ich hatte. Den hatte ich. Ich kann dir noch mehr erzählen, denn meine Weiten im „Bälleli“ Weitwurf glänzen nicht so wie die meiner Cousine Mela. An ihre Bestweite brauche ich gar nicht erst heranzukommen, selbst wenn meine Bälle Flügel hätten.


Dragons


Die dritte und letzte Geschichte. Ich habe Unihockey gespielt und meine Pässe waren alles andere als flach, gerade und präzise. Von meinen Torschüssen will ich gar nicht erst anfangen. Aber auch da hatte ich Spass am Spiel und an der Bewegung. Was in einer Mannschaft ja auch etwas sein kann. Aber als Torschützenkönig bin ich nie in die Vereinsgeschichte eingegangen.


Up`s and Downs


Ich hatte auch Phasen in meinem Leben, wo es nicht immer nach vorne und nach oben ging und das war bevor ich überhaupt wusste, was Triathlon ist. Ich brauche nicht genauer zu erzählen, wie was wo war, aber wenn du in der Situation bist, mach dir bewusst das, was Spass macht. Mach was, wo du lachen kannst, wo du innere Zufriedenheit findest. Ich hatte immer Freude an der Bewegung und es war immer ein Werkzeug, um irgendwie um mit allem klar zu kommen, auch wenn die Sonne mal nicht da war.


Vom Wasser zum Land


Und so bin ich dann letztendlich vom Segeln zum Triathlon gekommen und es hat mir immer Spass gemacht und ich konnte viel über mich und andere lernen und an den Aufgaben wachsen. Wenn ich zurückblicke, habe ich viele interessante Persönlichkeiten kennengelernt. Einige haben mich immer wieder durch ihr Wirken inspiriert.


Mit den Jahren wurde ich immer besser. In Rapperswil war ich zum ersten Mal über die Mitteldistanz am Start und hatte viel Spass. Meine Neugierde, es besser zu machen als zuvor, ist immer noch gross. Gerade deshalb mache ich mich jetzt auf den Weg an den Ort, der für mich wie eine zweite Heimat ist. Dies obwohl ich noch nicht lange dort war. Aber die Menschen und die Atmosphäre sind so, wie ich leben möchte.


2.o


Also werde ich meine Gedanken teilen, wenn ich bereit bin und mir überlegt habe, was nach Noosa kommt. Dazwischen liegen ein paar JR Trainings, das eine oder andere Bananenbrot und ein Wiedersehen mit Charlene und Rod.

Die Zukunft wird es zeigen; einige Geschichten kenne ich noch nicht und darauf bin ich noch gespannter, genau wie ihr.

So sehen wir uns im März wieder, fitter als ich es im Moment bin. Ich nehme all die Weihnachtsfeiertage mit und fülle meine Schüssel „mental capacity“. Ich weiss, dass ich diese benötigen werde, wenn es darauf ankommt. Seid ihr dabei?


See you out there


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