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Jeden Tag ein bisschen

  • Autorenbild: Cyrill Knechtle
    Cyrill Knechtle
  • 6. Jan.
  • 3 Min. Lesezeit

Heute nehme ich mir wieder Zeit für einen neuen Blogeintrag. Was in unserer Zeit ja eigentlich regelmässig passieren sollte, damit alle Algorithmen happy sind und man möglichst viele Klicks bekommt. In einer Zeit, in der gefühlt richtig viel Content produziert werden muss. Das bin jedoch nicht ich. Und manchmal bin ich sogar genervt davon, wie inhaltslos Content dann wird.


Bewegung als Privileg


Bevor ich meine Gedanken einfach laufen lasse, wünsche ich dir ein frohes neues Jahr. Viel Gesundheit und Freude bei dem, was du tust. Nach dem, was kürzlich in Crans-Montana passiert ist, wird einem nochmals bewusst, was für ein Privileg es ist, einfach nach draussen gehen zu können. Jeden Tag. Auch dann, wenn es nicht immer leichtfällt.


Es gibt Tage, da schwimme ich viele Längen mit dem Squad, komme müde nach Hause und steige trotzdem aufs Gravel Bike, weil ich es so gerne mache, neue Wege zu erkunden. Raus ins Grüne. Und genau dort, irgendwo zwischen Wald und Feld, kommen die Gedanken. Wie schön es eigentlich ist, in einem neuen Land Fuss zu fassen, zu trainieren und parallel mein Coaching aufzubauen.



Begrenzte Energie, klare Prioritäten


Was erst mal nach viel klingt, relativiert sich schnell. Denn auch meine Energie und Kapazität sind begrenzt – wie bei jedem von uns. Wenn ich etwas mache, möchte ich es richtig machen. Das bedeutet aber auch, dass gewisse Dinge zu kurz kommen. In meinem Fall ist das das Promoten meines Coachings. Es ist vermutlich genau das, was mir am schwersten fällt: zu zeigen, was ich eigentlich tue. Obwohl es genau das ist, was mir finanzielle Freiheit geben würde. Ein Rennen mehr. Weniger Abwägen bei Entscheidungen.


Darum hier ganz schlicht gesagt:Wenn du 2026 deinen ersten Sprint-Triathlon machen möchtest oder eine klare Struktur brauchst, um einen Ironman zu finishen, melde dich bei mir. Ich begleite dich gerne auf diesem Weg. Nicht nur ins Ziel, sondern auch zu diesem Gefühl, irgendwo im Grünen zu stehen und zu merken, wie privilegiert es ist, fit zu sein.


Fit zu werden macht nicht jeden Tag Spass. Das können wohl alle von uns behaupten, wenn wir ehrlich sind. Fit zu sein hingegen schon. Sehr sogar. Viele setzen sich zum Jahreswechsel grosse Ziele. Für mich ist das wie das Pflanzen einer Pflanze. Jeden Tag ein bisschen. Nicht alles auf einmal. Und nach ein paar Monaten wächst etwas. Oft mehr, als man erwartet hat.


Ziele wachsen nicht über Nacht


So wie du vielleicht das Ziel hast, einen Triathlon zu beenden, habe ich das Ziel, mein Coaching bekannter zu machen. Das gelingt mir nicht immer. Deshalb arbeite ich mit kleinen Schritten. Das fällt mir deutlich schwerer, als einfach die Laufschuhe anzuziehen und loszulaufen. Genau daran möchte ich 2026 arbeiten.

Was ich aber mit Sicherheit sagen kann: Ich freue mich jeden Donnerstag. Denn dann verbringe ich den Tag damit, Trainings zu planen, zu analysieren und zu überlegen, wie alles zusammenpasst. Training, Alltag, Job, Familie. Wenn ich ehrlich bin, mache ich das auch an den anderen Tagen. Immer mit der Frage, wie man eine Einheit sinnvoll und möglichst angenehm gestalten kann.


Denn am Ende bleibt Ausdauersport Ausdauersport. Und oft sind es genau die unspektakulären Einheiten, die am meisten bringen. Die, bei denen man sich immer wieder sagen muss: ruhig bleiben, dranbleiben.

Geniesse den Start ins neue Jahr.Oder wie ich es mir selbst notiert habe: Jeden Tag ein bisschen.In ein paar Wochen oder Monaten bist du weiter als die, die alles auf einmal wollen – und dann lange pausieren.



 
 
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