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Wochen News Nummer 8

  • vor 5 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

Nach dem Abenteuer von letzter Woche wird es diese Woche etwas weniger abenteuerlich. In der Regel hat man jedoch immer etwas zu erzählen auch wenn es manchmal nur das Wetter ist.


Wenn ich eines weiss, dann dass auch hier das Wetter Smalltalk-Thema Nummer eins ist. Wenn die Leute nicht wissen, worüber sie sprechen sollen, sagen sie entweder: «Die letzten Tage waren ganz schön heiss, oder?»

Und wenn es regnet, gibt es zwei Lager. Die einen sagen: «Wow, Regen ist einfach schön.» Die anderen sagen nach den ersten Tropfen: «Oh nein, Regen ist nicht schön.»


Aber weg vom Wetter. Was war eigentlich los diese Woche? Ich muss tatsächlich in meinen Trainingsplan schauen, um herauszufinden, was ich alles gemacht habe.


Ein neuer Schritt

Die grösste Neuigkeit: Am Montagabend habe ich mit meinem guten Freund Kurt telefoniert und mich entschieden, mit ihm zusammenzuarbeiten.


Für mich ist das eine grosse Möglichkeit, jemandem eine Chance zu geben, der sich wirklich um mich kümmert. Genau das habe ich gesucht.


Wer ist Kurt McDonald? Er ist in der Weltrangliste unter den Top 50 und bringt viel Erfahrung aus dem Spitzensport mit. Er hat das nötige praktische Wissen und weiss genau, was es braucht, um einen Triathlon zu gewinnen.


Für mich war jedoch viel wichtiger, dass ich ihn als Mensch bereits gut kenne, gut mit ihm auskomme und ihm vertraue.


Schaut gerne mal bei KAM, seinem Brand, vorbei und seht euch an, was er macht.


Schon in der ersten Woche bin ich sehr froh über diesen Schritt. Ich merke, dass ich wieder mehr Zeit habe, mich auf meine Athletinnen und Athleten zu fokussieren und genau das zu tun, was ich gerne mache: zu analysieren, was sie schneller macht, und zu überlegen, welche Einheiten zu welchem Zeitpunkt sinnvoll sind.


Neue Energie

In der letzten Woche gab es einige neue Varianten von Einheiten. Das fühlt sich erfrischend an fast wie ein Arbeitsplatzwechsel.


Man tut immer noch das, was man sehr gerne macht. Doch die Abläufe sind anders. Man ist von neuen Menschen umgeben, spürt eine andere Energie.


Das gibt mir im Moment viel Optimismus für Geelong auch wenn ich nicht in derselben Form bin wie letztes Jahr.


Nach dieser Trainingswoche weiss ich jedoch: Ich werde bereit sein und an diesem Tag geben, was ich habe.


Mittwochmorgen am Main Beach

Zurück zur Woche. Es gab doch noch das eine oder andere Highlight.


Am Mittwoch starteten Holy und ich am Main Beach hier in Noosa. Treffpunkt war um 6 Uhr. Und wie immer ist man dort nicht allein. Die einen surfen. Andere schwimmen. Wieder andere spazieren dem Wasser entlang oder sitzen mit einem Kaffee und lesen die Zeitung. Es gibt unzählige Szenarien an diesem Strand.

Ich geniesse es sehr, draussen zu sein, bevor der Tag richtig beginnt. Nach dem Schwimmen im Meer nahmen wir uns noch Zeit für einen Kaffee, bevor wir beide in unsere jeweiligen Tage starteten.


Zwischen den Einheiten habe ich am Mittwoch auch meinen Blog finalisiert und auf die Webseite hochgeladen. Das Hochladen ist einfach doch bis der Text so steht, dass ihr ihn lesen könnt, Bilder eingefügt sind und alles stimmig wirkt, braucht es immer etwas Zeit.


Zwischen Mittwoch und Sonntag passierte nichts Spektakuläres einfach normaler Alltag hier.

Noosa Main Beach
Main Beach

Gedanken am Sonntag

Der Sonntagmorgen begann mit Kriegsnachrichten ein Dämpfer.

Ich versuche täglich, mitzubekommen, was in der Welt passiert. Nicht, um mich zu überfordern, sondern um nicht komplett abgeschottet zu sein. Wenn es Abstimmungen in der Schweiz gibt, mache ich mein Online-Voting.


Ich finde es wichtig, im eigenen Land mitzureden. Auch wenn ich momentan nicht in der Schweiz lebe, habe ich diese Rechte und es ist das Mindeste, informiert zu bleiben.

Es ist schwer zu lesen, dass es auf unserem Planeten Krieg gibt und an vielen Orten Hotspots entstehen. Man fühlt sich machtlos, wenn man von aussen zusieht.


Doch ich erinnere mich immer wieder daran: Im Alltag können wir Rücksicht nehmen.Wir können freundlich sein zu den Menschen, denen wir begegnen.


Wir leben sowieso in einer Welt, in der wir ständig verschiedenen Kulturen begegnen. Genau dort haben wir Einfluss.


Ich beobachte, wie ich mit einer offenen und positiven Haltung weitergehe.


Warum es doch nicht nebensächlich ist

Eigentlich wirkt es fast nebensächlich, über einen Lauf zu sprechen.


Und doch sehe ich gerade dort wieder etwas Schönes:

Im Sport und in der Bewegung treffen wir uns um 6 Uhr im Nationalpark. Man schenkt sich ein kurzes Lächeln und sagt «Hallo».


Danach sassen wir in einer kleinen Gruppe zusammen, tranken einen Kaffee und unterhielten uns.

Um 8.30 Uhr ging jeder in seinen Sonntag und ich hatte einen entspannten Tag mit Schwimmen am Nachmittag.


Manchmal sind es genau diese kleinen Begegnungen, die einem zeigen, dass Gemeinschaft im Alltag beginnt.

 

 
 
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