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Wochen News Nummer 15

  • vor 1 Tag
  • 3 Min. Lesezeit

Normale Woche

Eine Woche liegt hinter mir, die ziemlich normal war. Und ehrlich gesagt weiss ich gerade gar nicht so genau, was ich darüber schreiben soll. Aber gerade aus sportlicher Sicht sind es oft genau diese Wochen, die einen weiterbringen. Dieses einfache Tag für Tag arbeiten, ohne grosse Highlights. Das bedeutet auch, dass nicht jede Einheit eine Monster-Einheit ist, sondern eher wie ein Job einfach den Job machen. Und wenn man das über zehn Wochen durchzieht, sieht man Resultate.


Person sitzt auf einem Bordstein neben Sträuchern, trägt Hut und Sonnenbrille. Straße und bewölkter Himmel im Hintergrund. Entspannt.
Kurze Pause nach dem Langen Lauf

Ich greife da vielleicht schon etwas vor, aber es ist auch eine Erinnerung an mich selbst als Coach. Es ist das Woche für Woche arbeiten mit den Athleten, und in den meisten Fällen sind es die langweiligsten Einheiten, die einen besser machen. Genau das war auch der Grund, weshalb Kurt und ich seit dem letzten Rennen in Geelong die gleiche Struktur beibehalten haben. So wusste ich jeden Tag genau, welche Strecke ich laufen oder Rad fahren kann und konnte das Training genau so absolvieren, wie es gedacht war. Das Programm bringt sowieso genug Abwechslung rein, also kann ich auch mal die gleiche Strecke gehen.


Kleine Fortschritte

Was sonst noch passiert ist neben dem Training und ein paar Mal den Grill anschmeissen. Ein erstes kleines Highlight war, dass ich meinen Coaching-Flyer an ein paar mehr Orten aufhängen konnte. Ich durfte mit Velo Plus in der Stadt sprechen, sie sind interessiert und wollen hören, was mein Plan mit dem Coaching ist. Dann konnte ich den Flyer dank einer Kollegin im Hallenbad in Kreuzlingen aufhängen und zusätzlich noch im Sportfeld im Westen der Stadt. Wenn du denkst, es gibt noch einen Ort, wo ich mich melden sollte, sag mir gerne Bescheid.


Ein weiteres Highlight der Woche war das Schwimmen im Meer am Mittwoch. Ich merke, wie im Pool die Form kommt und ich habe ein paar richtig gute Einheiten gemacht, auch unter Ermüdung. Deshalb bin ich gespannt, was das bedeutet, wenn ich wirklich erholt bin. Im offenen Wasser fällt es mir aber immer noch schwer, ruhig zu bleiben und an den Füssen von anderen zu schwimmen. Ich habe das Gefühl, meine Körperposition ist noch zu unruhig und ich verliere dadurch Geschwindigkeit. Aber wie bei allem gilt: Übung macht den Meister. Und mit der Möglichkeit, am Mittwochmorgen mit Lotte Willms schwimmen zu gehen, habe ich genau die Chance, daran zu arbeiten.


Blick nach vorne

Zurzeit habe ich das Gefühl, dass wieder etwas Form da ist, aber ich möchte es noch nicht zu laut sagen. Der Spass am Training ist riesig und ich fühle mich gesund und bereit für ein Rennen. In den einzelnen Einheiten merke ich, dass ich fit bin, aber ich weiss auch, dass ich an meiner Radform noch arbeiten muss. Ich hoffe, dass ich nach dem Rennen in Western Sydney dort einen weiteren Schritt machen kann.


Im Moment ist es noch so, dass ich im Rennen auf dem Rad zu hart fahren muss und dadurch zu viel Energie verliere. Das merkt man dann direkt beim Laufen, selbst mit guter Verpflegung waren die Läufe nach dem Radfahren noch nicht so, wie ich es mir wünsche. Vielleicht müsste ich aktuell einfach etwas ruhiger anlaufen, aber genau das ist Teil des Prozesses. Was ich sehr schätze ist, dass wir genau wissen, woran wir arbeiten müssen.


Ich glaube, das Ziel ist am Ende genau das: öfter sagen zu können, dass ich eine langweilige Woche hatte. Denn dann weiss ich, dass ich die richtigen Dinge mache.


Das nächste Mal melde ich mich aus der Rennwoche und schaue zurück, wie die letzte Trainingswoche vor dem Rennen verlaufen ist. Im Moment sind wir auf einem guten Weg und schaffen es, Belastung und Erholung gut zu jonglieren.


Wie immer, wenn du einen Triathlon planst und gerne Begleitung hättest, melde dich bei mir, die Rennen in der Schweiz sind nicht mehr weit weg.


Bis dahin viel Spass beim Training und geniesse den Frühlingsanfang.


Cyrill

 
 
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