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Wochen News Nummer 27

  • vor 18 Minuten
  • 3 Min. Lesezeit

Manchmal gibt es Wochen, in denen unglaublich viel passiert. Und dann gibt es Wochen wie diese.

Eigentlich war das grösste Thema weltweit wohl, dass sich die Schweiz aus der Fussball-Weltmeisterschaft verabschiedet hat. Trotzdem muss ich ehrlich sagen: Mit Fussball werde ich einfach nicht richtig warm. Wenn ich sehe, wie teilweise auf dem Platz Theater gespielt wird, packt es mich einfach nicht.


Wahrscheinlich darf man das gar nicht laut sagen, weil so viele Menschen Fussball lieben. Irgendetwas muss also schon dran sein. Was ich aber cool finde, ist die Stimmung, die dadurch entsteht. Ein ganzes Land fiebert gemeinsam mit, alle stehen hinter einer Mannschaft und für einen kurzen Moment rücken alle etwas näher zusammen. Das hat definitiv etwas Schönes.


Wenn ich die Wahl habe, schaue ich trotzdem lieber Wimbledon, Rugby oder natürlich Triathlon. Egal ob Kurzdistanz oder Ironman sobald irgendwo ein Rennen läuft, bin ich sofort dabei. Und zurzeit läuft mit der Tour de France gleich noch ein weiteres Highlight. Langweilig wird es als Sportfan im Moment also definitiv nicht.


Routine gehört zum Prozess

Meine Trainingswoche verlief ansonsten ziemlich genau so, wie sie momentan fast jede Woche aussieht.

Das Training ist sehr repetitiv. Für den Sport ist das genau richtig, für einen Blog aber manchmal gar nicht so einfach. Denn irgendwann fühlt sich jede Einheit ähnlich an und grosse Geschichten bleiben aus.

Eine kleine Ausnahme gab es diese Woche dann aber doch.


Da in Noosa momentan das Filtersystem des 50-Meter-Pools ersetzt wird, bleibt dieser für mehrere Monate geschlossen. Also machte ich mich am Donnerstag auf den Weg nach Maroochydore. Rund 40 Minuten Fahrt für eine Schwimmeinheit.


Und ganz ehrlich: Es hat sich gelohnt.


Seit langer Zeit konnte ich wieder einmal in einem richtigen 50-Meter-Becken trainieren. Dazu war das Wasser deutlich angenehmer als in Noosa, wo der Pool momentan fast schon etwas zu warm ist.

Nach dem Schwimmen gingen Emma und ich noch ins Sunshine Social zum Mittagessen. Wenn wir schon einmal dort waren, mussten wir die Gelegenheit natürlich nutzen.

Cyrill im Café vor Burger, Pommes und Bowls; im Hintergrund Sonnenwandbild und rotes Surfbrett.
Sunshine Social das Mittag essen nach dem Schwimmen

Das Café kann ich wirklich empfehlen. Egal ob die Bowls oder die Burger bis jetzt hat dort alles überzeugt. Wieder ein Ort mehr, den wir rund um Noosa entdeckt haben.


Der Fischer vom Freitag

Am Freitag kommt jeweils ein Fischer nach Noosa.


Frag mich nicht, wie er wirklich heisst für mich ist und bleibt er einfach "der Fischer".

Er verkauft frischen Fisch direkt von den Booten und wir hatten schon von vielen Leuten gehört, wie gut seine Qualität sein soll. Also war für uns schnell klar, dass wir das einmal ausprobieren müssen.


Am Abend landete der frisch gekaufte Fisch dann auf dem Grill.


Und ja... die Leute hatten recht.


Wirklich frischer Fisch schmeckt einfach nochmals anders. Auch das war wieder eine richtig schöne Entdeckung hier in Noosa.


Kleine Schritte bringen am Ende den Unterschied

Somit geht diese Woche auch schon wieder zu Ende.


Ein eher kurzer Blog, ohne euch mit Trainingsdetails zu langweilen, die sich Woche für Woche wiederholen. Denn genau daraus besteht der Alltag momentan: Routine, Geduld und viele saubere Einheiten.

Etwas steht aber noch auf meiner persönlichen To-do-Liste.


Ich möchte auf meinem Zeitfahrrad noch deutlich komfortabler und aerodynamischer werden. Im Moment merke ich immer noch, dass ich nicht ganz so entspannt auf dem Rad sitze, wie ich es gerne hätte. Ich bin überzeugt, dass dort noch ein paar kostenlose Kilometer pro Stunde versteckt liegen.


Die grosse Frage ist momentan einfach noch, wo genau ich ansetzen soll und welche Anpassungen am meisten bringen.


Das werde ich in den nächsten Wochen Schritt für Schritt herausfinden.


Bis dahin wünsche ich euch eine gute Woche.


Wir hören uns.

Cyrill

 

 
 
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