Wochen News Nummer 28
- vor 2 Tagen
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Die Woche, in der Spanien Fussball-Weltmeister wurde.
Ich muss ehrlich sagen, ich habe nur kurz auf den Live-Ticker geschaut, um zu sehen, wer gewonnen hat. Wahrscheinlich beginnt jetzt für viele in der Schweiz das Sommerloch. Der grosse Trost ist aber: Die Wochen News von mir fallen nicht aus. Also freut euch darüber, dass mein Blog jede Woche erscheint und nicht nur alle vier Jahre wie ein Weltmeisterschaftsfinale.
Das Wetter hier erinnert im Moment eher an den Winter. Regen und Wind bestimmten vor allem das Ende der Woche. Dazwischen gab es aber immer wieder sonnige Momente, sodass das Training auch einmal ohne komplett nass zu werden möglich war.
Ein bisschen Abwechslung
Der Start der Woche war wie gewohnt auf dem Rad. Dort hat sich nicht viel verändert.
Etwas Neues gab es aber trotzdem.
Nachdem ich am Donnerstag mit Kurt telefoniert hatte, fragte er mich, ob ich schon einmal einen Parkrun gemacht habe. Meine Antwort war sofort: Ja.
Für alle, die in Australien oder Neuseeland leben, muss ich wahrscheinlich nicht erklären, was ein Parkrun ist. Für alle anderen schon.
Jeden Samstag um 7 Uhr findet ein kostenloser 5-km-Lauf statt. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob man schnell läuft, gemütlich joggt oder spaziert. Jeder ist willkommen.
Am Anfang dachte ich ehrlich gesagt, dass das eher kleine Veranstaltungen seien. Weit gefehlt.
Letzten Samstag standen unglaubliche 197 Personen am Start. Organisiert wird das Ganze von freiwilligen Helferinnen und Helfern, die dafür keinen Franken beziehungsweise keinen Dollar erhalten.
Allein in Australien gibt es 548 verschiedene Parkruns und weltweit sind es noch viele mehr.
Es war bereits mein zweiter Parkrun und ganz bestimmt nicht mein letzter. In den nächsten Wochen möchte ich verschiedene Läufe rund um Noosa ausprobieren. Der Lauf direkt in Noosa ist ziemlich hügelig und deshalb eher langsam. Dafür kann ich ganz einfach dorthin joggen, gemeinsam mit vielen anderen laufen und danach neue Leute kennenlernen.

Das schnelle Laufen fällt einem einfach leichter, wenn man nicht alleine unterwegs ist.
Nach dem Lauf war ich allerdings schon kurz nach 8 Uhr so müde, dass ich zuerst noch einmal ein wenig schlafen musste, bevor die nächste Trainingseinheit anstand.
Schwimmen im Meer
Das zweite Highlight der Woche war der Sonntagnachmittag im Meer.
Wie bereits erwähnt, war es sehr windig. Trotzdem ging ich am Strand von Noosa schwimmen.
In der Schweiz würde bei diesen Bedingungen wahrscheinlich kaum jemand freiwillig ins Wasser gehen. Hier sieht das ganz anders aus. Überall waren Surfer unterwegs und dadurch hat man immer andere Menschen in der Nähe, was einem auch ein zusätzliches Sicherheitsgefühl gibt.
Sobald man einmal hinter den Wellen ist, lässt es sich eigentlich ganz gut schwimmen.
Das Beste daran ist aber, dass genau solche Bedingungen geübt werden müssen. Im Meer schwimmt man einfach anders als im Pool. Man kann nicht so lange gleiten, weil einen die Wellen immer wieder abbremsen. Der Schwimmzug wird dadurch automatisch etwas kürzer und aktiver.
Meet without Feet
Zum Schluss noch eine kleine Anekdote.
Letzte Woche habe ich euch vom Fischer erzählt, der jeweils freitags nach Noosa kommt.
Mittlerweile kenne ich sogar den Namen seines Geschäfts.
"Meat without Feet."
Ich finde den Namen ziemlich kreativ.
Und auch diese Woche war der Fisch wieder hervorragend. Ich glaube, der Besuch am Freitag gehört mittlerweile fix zu unserer Wochenplanung.
Somit entlasse ich euch wieder ins Sommerloch.
Geniesst die ruhige Zeit und schaut die Tour de France. Nachdem Jonas leider gestürzt ist, könnte das Rennen um Platz zwei und drei noch richtig spannend werden. Mal sehen, was in der dritten Woche der Rundfahrt noch alles passiert.
Bis nächste Woche
Cyrill


