Wochen News Nummer 33
- vor 13 Minuten
- 4 Min. Lesezeit
Eine weitere Woche Fuss-Reha und viele Übungen gehen zu Ende oder sind bereits wieder Geschichte. Dazu gab es einen kalten Morgen im Pool, bei dem ich zum ersten Mal dachte, dass sich das Wasser tatsächlich angenehm anfühlt, immer wieder Regen und eine Radausfahrt, bei der ich richtig nass wurde und kalt hatte. Das war vielleicht noch der letzte Tropfen, den es brauchte, um mich zu erkälten. Nach ein paar lockeren Tagen geht es mir mittlerweile aber wieder viel besser und die neue Woche kann kommen.
Weiterhin Fuss Reha
Aber von vorne. Am Montag hatte ich einen normalen Trainingstag, der bei meiner Physiotherapeutin mit einer weiteren Stosswellentherapie endete. Dieses Mal haben wir den Kopf des Geräts gewechselt und den kleineren Aufsatz benutzt. Ich habe dabei auch gerade gelernt, dass es verschiedene Aufsätze gibt. Ab jetzt kommt also die kleine Kanone zum Einsatz.
Weniger erfreulich ist, dass ich immer noch nicht laufen kann. Und um es gleich vorwegzunehmen: Das hat sich auch im Verlauf dieser Woche nicht geändert. Kurt und ich haben ein paar Optionen, was wir machen könnten. Wir müssen aber noch gemeinsam schauen, wie es weitergeht und welche Alternativen wir haben. Trotzdem bleibe ich fleissig dran. Nach jeder Schwimmeinheit besuche ich weiterhin das Gym und mache dort meine Übungen für den Fuss.
Wieder einmal Tag für Tag
Machen wir doch wieder einmal einen kleinen Rückblick Tag für Tag, wenn ich schon dabei bin.
Am Dienstagmorgen ging es wie immer zum Squad-Schwimmen. Danach haben wir mittlerweile schon fast ein kleines Ritual: Ich trinke zusammen mit Ryan und Cudi einen Kaffee. Cudi, der Sohn von Ryan, bekommt jeweils einen Babyccino bei uns wäre das wahrscheinlich einfach eine warme Schokolade. Ich mag diese Routine sehr, weil wir uns so regelmässig sehen und ein bisschen austauschen können.
Da Ryan momentan für die Ironman-Weltmeisterschaft trainiert, haben wir häufig einen unterschiedlichen Trainingsrhythmus. Entweder hat er andere Einheiten als ich oder unsere Trainingszeiten passen nicht zusammen, weshalb gemeinsame Radausfahrten momentan eher selten sind. Wegen meines Fusses ist es natürlich noch schwieriger geworden, weil wir sonst auch immer wieder einmal gemeinsam laufen würden.
Am Nachmittag freute ich mich dann über etwas Abwechslung. Ein Freund aus der Schweiz rief mich an und obwohl ich gerade auf dem Stepper war, konnten wir während rund 20 Minuten auf seinem Weg zur Arbeit miteinander sprechen. So hatte ich etwas Unterhaltung und für einmal eine Abwechslung zum Podcast-Hören.
Vier Stunden auf der Rolle
Und schon waren wir in der Mitte der klassischen Arbeitswoche. Da es in den Tagen zuvor so viel geregnet hatte, dachte ich mir, dass ich auf Nummer sicher gehe und mein Training auf der Rolle absolviere. Also vier Stunden Indoor-Cycling. Zum Glück standen Intervalle auf dem Programm, sodass ich wenigstens ein bisschen Abwechslung hatte.
Ein weiteres Problem hier sind momentan die Magpies, die einen teilweise einfach aus dem Nichts attackieren. Wie es sich für richtige Angreifer gehört, warnen sie einen natürlich nicht. Plötzlich kommt ein Vogel im Sturzflug angeflogen und attackiert den Helm. Dazu kommt nach dem vielen Regen das Wasser, das teilweise noch auf den Strassen steht. Wenn man Intervalle auf dem Programm hat, macht es nicht unbedingt Spass, plötzlich Pfützen ausweichen zu müssen oder dabei in Richtung Verkehr zu geraten. Deshalb war die Rolle an diesem Tag wohl die vernünftigere Entscheidung.
Nach den vier Stunden ging ich ziemlich müde und mit etwas schweren Beinen ins Pilates. Das Gute an unserem Reformer-Pilates ist, dass man mit den Federn selbst etwas steuern kann, wie hart die Übungen sein sollen. An diesem Tag war ich ganz froh darüber.
Vielleicht einmal zu viel nass geworden
Am Donnerstag war ich dann irgendwie nicht besonders motiviert, mich schon wieder auf die Rolle zu setzen. Also schaute ich immer wieder auf den Regenradar und war irgendwann überzeugt, dass ich für meine Radausfahrt safe sein würde.
Leider nein.
Irgendwann kam der Regen doch und dazu wurde es auch noch richtig kalt. Vielleicht war das dann genau das gewisse Etwas zu viel, denn am Freitagmorgen wachte ich mit einer Erkältung auf. Nichts Schlimmes, aber man fühlt sich einfach immer etwas bescheiden, wenn man erkältet ist. Jänu, wie wir sagen das Beste daraus machen.
Also nahm ich ein paar ruhigere Tage und gab meinem Körper etwas Zeit. Mittlerweile geht es mir zum Glück schon wieder deutlich besser.
Ein entspannter Nachmittag am Strand
Am Wochenende machte ich wieder einmal einen Spaziergang am Strand und lief eine Treppe zu einem Aussichtspunkt hoch, von dem man einen richtig schönen Blick über den langen Strand hat. Ein wirklich toller Spot.

Es war spannend, einfach einmal zu beobachten, was rundherum passiert. Einige Leute sassen gemütlich auf ihren Campingstühlen und tranken ein Bier, die Surfer genossen die Wellen und andere spazierten einfach am Strand auf und ab und genossen den Nachmittag. Für mich war es nach den letzten Tagen genau das Richtige: etwas Bewegung, frische Luft und einfach einmal ohne Trainingsdruck unterwegs sein.
Kaffee darf natürlich nicht fehlen
Zum Abschluss der Woche machten wir noch einen Besuch bei Compound in Coolum und gingen nach längerer Zeit wieder einmal gemütlich einen Kaffee trinken. Natürlich darf Kaffee in meiner Woche nicht fehlen. Ich habe es sehr genossen, mit Freunden zusammenzusitzen, einen Kaffee zu trinken und einfach ein bisschen zu quatschen.
Fast vergessen hätte ich noch, dass ich am Freitag auch arbeiten war. Ich freue mich darüber, neben meinem Trainingsalltag wieder etwas Abwechslung zu haben, andere Leute zu sehen und zwischendurch auch einmal etwas ganz anderes zu machen.
So geht eine weitere Woche hier zu Ende. Beim Fuss heisst es weiterhin geduldig bleiben, Übungen machen und schauen, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, wieder mit dem Laufen zu beginnen. Kurt und ich werden uns anschauen, welche Möglichkeiten wir haben und wie wir die nächsten Wochen gestalten.
Somit lesen wir uns nächste Woche wieder und schauen, wie es mit dem Laufen vorangeht.
Bis dahin wünsche ich euch allen einen guten Rest des Augusts.
Wir lesen uns.
Cyrill


