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Wochen News Nummer 3

  • Autorenbild: Cyrill Knechtle
    Cyrill Knechtle
  • 27. Jan.
  • 3 Min. Lesezeit

Willkommen zur dritten Woche, in der ich euch von meinen Aktivitäten und vom Leben von Cyrill berichte. Auf den ersten Blick war diese Woche nicht wirklich speziell. Wenn ich jedoch zurückblicke, kann ich das so nicht sagen – denn ich habe wieder unglaublich viel gesehen in und rund um Auckland. Eine wirklich tolle Stadt! Aber welcher Ort ist nicht schön, wenn man ihn mit Einheimischen erlebt? Ich mag Auckland und seine verschiedenen Stadtteile sehr. Besonders faszinierend finde ich die vielen Kulturen, die hier in Neuseeland zusammenkommen. In Europa können wir uns kaum vorstellen, wie es ist, wenn viele junge Menschen auswandern. Eigentlich müsste ich viel mehr über das Land erzählen – aber dafür fehlt mir ehrlich gesagt die Expertise. Was ich aber gemacht habe: Ich habe mir auf YouTube Videos angeschaut, um besser zu verstehen, wie Neuseeland „funktioniert“ – und vor allem, wie die gesamte Wirtschaft auf einer Insel ohne angrenzende Nachbarn aufgebaut ist. Für uns Europäer ist es spannend zu sehen, wie eine Insel agiert. In der Schweiz sind wir zwar auch nicht in der EU, aber wir haben direkte Nachbarländer.


Ein ruhiger Start – und trotzdem produktiv

Der Start in die Woche war naja. Krank zu sein ist für mich immer ein mentaler Downer. Trotzdem habe ich ein paar gute Dinge erledigt und angestossen. Gleichzeitig habe ich mir bewusst viel Ruhe gegönnt – inklusive sehr viel Tennis. Ich bin aktuell richtig im Australian-Open-Fieber. Als dann auch noch Stan die dritte Runde erreicht hat, konnte ich den Fernseher kaum mehr ausschalten. Im fünften Satz spielte er sein bestes Tennis. Man sieht aber auch, dass Alter im Sport einen Unterschied macht, wenn man gegen einen 20-Jährigen spielt. Umso schöner, dass sich die Klasse durchgesetzt hat – das hat mich sehr gefreut.


Auckland entdecken & neue Trainingsreize

Ich habe die Woche genutzt, um Neues zu entdecken – sowohl in Auckland als auch im Training. Wir waren im Nationalmuseum, etwas ausserhalb des Zentrums. Die Aussicht auf die Stadt und den Hafen ist unglaublich – selbst bei leichtem Regen. Über 20 Grad und ein bisschen Nieselregen sind gar nicht so schlimm. Statt lange im Museum zu bleiben, sind wir lieber Cafés entdecken gegangen. Am selben Tag waren wir wieder im gleichen Gym wie in der Woche zuvor. Wahrscheinlich liest Ryan das nicht – aber trotzdem: Danke, dass wir einfach auftauchen und unser Ding machen durften. Der Vorteil, an einem Ort mit grossem Netzwerk zu sein, ist, dass man Menschen fragen kann, ob sie einem einen Gefallen tun. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch sehr entspannt.


Stadtteil Parnell

Der Höhepunkt der Woche: Pilates

Mit Abstand das Highlight dieser Woche war Pilates. Ich dachte, es sei anstrengend – aber nach meiner ersten Klasse, in der wir fast ausschliesslich die Glutes trainiert haben, dachte ich nur:„Okay, wenn das so weitergeht, werde ich richtig untergehen. “Zum Glück habe ich es überlebt – mit ein paar kurzen Pausen. Ich werde definitiv versuchen, Pilates in mein Training einzubauen. Ich freue mich auf die Abwechslung zum Gym. Von der Einführung gibt es nicht viel zu erzählen. Als Triathlet ist man zum Glück kein kompletter Bewegungslegastheniker, wenn man am Reformer steht und seine Federn einstellt. Vielleicht gibt es ja in Zukunft eine Stunde, in der ich massiv überfordert bin – also bleibt gespannt. Nächste Woche werde ich in Noosa eine Pilates-Klasse ausprobieren.


Coaching & eigene Struktur

Gemeinsam mit Emma habe ich aufgeschrieben, welche Vor- und Nachteile meine bisherigen Triathlon-Coaches hatten. Mir fehlt nicht das Programm – sondern der Austausch mit jemandem, der eine dritte Perspektive einbringt. Was wirklich schwierig ist: jemanden zu finden, der genauso passioniert ist, wenn es ums Coaching geht. Jemand, der zuhört, versteht, was ich will, und darauf reagiert – gepaart mit echter Expertise. Ich kann ziemlich gut beschreiben, wie mein Körper tickt und was er braucht. Trotzdem ist eine externe Sicht extrem wertvoll. Zusammen haben wir nun einen 15-stündigen Trainingsplan erstellt, damit ich kleine Ziele erreiche und regelmässige Erfolgserlebnisse habe. Ich freue mich besonders auf mein Gravelbike hier in Noosa. Der Mechaniker hat mir zwar gesagt, dass er noch nicht dazu gekommen ist – aber das ist kein Problem. Aron wird mir auch wieder aushelfen, und ein Trainingsbike habe ich zum Glück.


Abschied von Auckland – Hobbit-Landschaft inklusive

Zum Abschluss gibt es noch eine kleine Story vom letzten Tag in Auckland. Wir sind nördlich der Stadt unterwegs gewesen – und die Landschaft sieht wirklich aus wie aus Hobbit. Viele kleine Hügel, sattgrün, einfach wunderschön. Wir sind gemeinsam ins kleine Örtchen Matakana gefahren. Der Ort hat einen richtigen Lucky Luke Vibe. Es könnte fast eine Comicstadt sein: viele kleine Läden, Bäckereien und Restaurants, in denen auch wir hängen geblieben sind. Wenn du Zeit hast, schau dir die Gegend auf Google Maps an – es lohnt sich.


Morgen essen Nach dem Frühen Flug nach Noosa

 
 
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